Kommunikation
 
 

"Man kann nicht nicht kommunizieren."

 
 

Ausbildung, Fortbildung, Konferenzen, Tagungen, Reflexionen, etc.

 
 

Im GTI können Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Heilpädagogen ihr einjähriges, freiwilliges Berufspraktikum und ErzieherInnen nach 2-jähriger Fachschulausbildung ihr Anerkennungsjahr machen.
Innerhalb von Sozialstudiengängen und Fachausbildungen können Kurzzeitpraktikas von 6 Wochen bis zu einem halben Jahr absolviert werden sowie einjährige Vorpraktikas.
Komplexe Prozesse, an denen bei jedem Kind, Jugendlichen oder jeder Familie mehrere beteiligt sind und die viel fachliches und persönliches Engagement und Stellungnahme erfordern, gelingen nicht ohne wechselseitige Kommunikation, Koorperation und Information. Interne Reflexion, Kommunikation und Fortbildung findet in verschiedensten Formen statt, z. B. drei-monatliche Pädagogenkonferenzen, Fachtagungen oder Seminare mit externen Referenten sowie in Team- und Fallgesprächen. Externe Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Teil vom GTI finanziell unterstützt.
Alle diese Angebote sind Voraussetzung dafür, dass Kräfteverluste im Rahmen der Arbeit möglichst niedrig gehalten werden, um die Kontinuität eines Arbeitsteams für lange Zeit zu sichern. Weiterhin besteht die Möglichkeit, in der Einzel- oder Teamsupervision über das eigene Vorgehen nachzudenken und um im Sinne der Psychohygiene immer wieder mit gefüllten "Akkus" für die Kinder, Jugendlichen und Familien "voll" dasein zu können.

 

Die Interne Kommunikation...:

    Wöchentlich:
  • Geschäftsführung mit Fachbereichsleitungen "1 / 2 / 3", "Psychologie" und "Verwaltung" (max. 120 Minuten)
  • TSK (Teamsprecherkonferenz) jeweils 1 Teilnehmer aus jedem päd. Team, Leitung und Fachbereiche (max. 90 Minuten)
  • Teamberatung durch Fachbereichsleitung
    Monatlich:
  • Alle 3 Monate Pädagogenkonferenz (PK) mit allen pädagogischen Mitarbeitern (themenorientiert z.T. mit externen Referenten)
    Jährlich:
  • 1 - 2 Gesamteinrichtungskonferenzen mit allen Mitarbeitern
Darüber hinaus gibt es 2 x monatliche interne Teamgespräche mit Fachbereichsleitung sowie
  • Außerordentliche Fall- und Fachkonferenzen (intern/extern)
  • Hilfeplangespräche (intern/extern) mit Fortschreibung des Hilfeplans
Alle Konferrenzen werden protokollarisch dokumentiert.

Die TSK ist, was die Qualitätsentwicklung gemeinsamer Prozesse
auf allen Ebenen angeht das wichtigste "Instrument" unserer Einrichtung. Hier werden neben fachspezifischen Themen, Personal-, Entscheidungs-, betriebswirtschaftliche, sachliche und räumliche Strukturen transparent diskutiert, auf Entscheidungen hingearbeitet und verantwortlich verabschiedet. Jeder Teilnehmer der TSK ist seinem Team gegenüber verantwortlich (wurde vom Team für 1 Jahr gewählt, in unserer Einrichtung gibt es keine Gruppenleiter). Ein Teilnehmer der TSK übernimmt im Rotationsverfahren die Moderation und ein anderer die Protokollführung (Protokoll muß spätestens nach 48 Stunden den Teams/Fachbereichen der Einrichtung vorliegen.