Gerhard-Tersteegen-Institut (GTi) gGmbH

  Die Gerhard-Tersteegen-Institut (GTi) gGmbH ist eine Kinder-, Jugend- und Familienhilfeeinrichtung und erbringt Leistungen nach dem Kinder- und Jugend-hilfegesetz (KJHG). Förderer ist der Ev. Verein für Kinder- und Jugendhilfe / Oberhausen. Die GTi gGmbH ist Mitglied im "Fachverband für erzieherische Hilfen" des Diakonischen Werkes EKiR Düsseldorf im EREV "Bundesverband Ev. Einrichtungen und Dienste" Hannover sowie in der IGFH "Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen" Frankfurt
     
Die Haupteinrichtung liegt zentral in der Oberhausener Mitte, 5 Minuten Fußweg von der Fußgängerzone entfernt. Somit mitten in der Lebenswelt und Lebenswirklichkeit von Kindern, Jugendlichen und Familien im Kontext einer Großstadt, mit allen schul-, ausbildungs, freizeit- und konsumorientieren Möglichkeiten.
Folgende Leitlinien sind mit der gesamten Mitarbeiterschaft in einem mehrmonatigen strukturellen Prozess erarbeitet und als verbindlich verabschiedet worden (interne Qualitätsmerkmale/ Qualitätssicherungsvereinbarungen):

     
 
  1. Wir nehmen Kinder, Jugendliche und ihre Eltern in ihrer Gesamtsituation ernst.
  2. Wir suchen Entwicklungschancen und Lösungen für Familien (Wir verstehen uns nicht als dauerhafte Problemverwalter).
  3. Wir verstehen unsere Arbeit als Entlastungs- bzw. Lösungsmöglichkeit für bestehende familiäre Schwierigkeiten.
  4. Wir sind davon überzeugt, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung stärken zu können; gleichzeitig fordern und fördern wir die elterliche Verantwortung.
  5. Wir sind Servicepartner der Jugendämter(d. h., Kooperationspartner mit eigenständigen transparenten Ansichten).
     
Unsere Zusammenarbeit gestalten wir:
  • Offen (für neue Arbeits- und Leistungsformen)
  • Mitbestimmend (Delegation von Verantwortung, selbstinitiativ)
  • Zielorientiert (Zielsetzungen fordern wir von uns.)
  • Lösungsorientiert (Welcher Weg ist möglich?)
  • Authentisch (Reden, Denken und Handeln stimmen soweit als möglich überein.)
  • Konfliktorientiert (Unterschiede bei Meinungen, Einstellungen und Handlungsabsichten akzeptieren und fördern wir.)
  • Verbindend (Positive Gemeinsamkeiten heben wir hervor.)

Unser Konzept sowie unsere Arbeitsweise sind christlich-humanistisch geprägt und orientiert sich an der systemischen Sichtweise zur Konflikt- und Problemlösung im Kontext des familiären Settings. Das fachliche Know-how der verschiedenen sozialen Berufsfelder (Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Heilpädagogik) gehört selbstverständlich zum interdisziplinären Angebot der Betreuerteams, um den Multiproblemfamilien - Kindern - Jugendlichen angemessen begegnen zu können und gemeinsam mit ihnen Lösungswege zu entwickeln und zu gestalten.

Zielgruppen

  • Eltern, die für sich bzw. für ihre Kinder / Jugendliche beim Jugendamt "Hilfe zur Erziehung" beantragen (ambulante, teilstationäre und stationre Betreuungsformen).
  • Kinder und Jugendliche, die im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes (Kindeswohlgefährdung) durch das Jugendamt Inobhut genommen werden müssen.

(Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahren - in Ausnahmen darunter oder darüber).

Gesetzliche Grundlagen

SGB VIII (KJHG) Hilfen zur Erziehung nach
§ 27 in Verbindung mit §§ 32, 34, 35, 35 a, 36, 37, 41, 42 KJHG
Einrichtungsbefreiung nach § 45 KJHG